Krölpa siegt bei "Wind-Lotterie"

Schon bevor Schiedsrichter Zölsmann das Spiel freigab war abzusehen, dass an diesem Tag der Wind eine nicht ganz unbedeutende Rolle einnehmen wird. Beide Teams mussten mit starken Seitenwind spielen und so ergaben sich auch keine Vorteile für eine Mannschaft innerhalb einer Halbzeit. Die ersten Gelegenheiten hatten die Gastgeber vorzuweisen, doch weder Schäble, noch Letsch konnten die Führung erzielen. Auf der Gegenseite sorgte der pfeilschnelle Horn für den ersten Aufreger. Mit Glück und Geschick lies er den ansonsten starken Köcher stehen, scheiterte aber im Abschluss am herangrätschendem Senf. Krölpa konnte immer wieder gefährliche Standardsituationen auf das Ebersdorfer Gehäuse bringen, da der Wind stets sein Übriges tat. So auch beim 1:0 Führungstreffer. Milde schlägt eine starke Ecke direkt auf das Tor und Routinier Lindig köpfte fast von der Torlinie ein. Krölpa beherrschte die 1. Halbzeit weitestgehend, verpasste es aber auf das 2. Tor zu spielen und somit den Rest an Sicherheit zu gewinnen.

Nach dem Seitenwechsel glichen die Gäste aus Ebersdorf in Minute 49 aus. Eine Reihe von Fehlern ermöglichten dieses "Gastgeschenk". Senf und Borzutzki können den Ball nicht ausreichend klären, die anschließende Flanke eines Ebersdorfers glich eher einer Kerze und dennoch bekam Zietz diesen Ball nicht zu fassen. Letztendlich brauchte D. Schilling das Spielgerät nur noch über die Linie befördern. Auf den Ausgleich folgte erst einmal jede Menge Leerlauf auf beiden Seiten. Viele Fehlpässe und unterschätzte Abspiele waren an der Tagesordnung. Doch auch in dieser Phase war die Heimelf einen Treffer näher als der Gast. Schäble verzog nur knapp aus Nahdistanz. Besser machte es dann Putensen, der nach einem klasse Konter schneller als Keeper Schau am Ball war und zum 2:1 einschoss. Wenige Minuten später gelang den Germanen dann das 3:1. Ein Ebersdorfer Verteidiger kriegt einen langen Ball nicht unter Kontrolle, Putensen schnappt sich das Leder und läuft allein auf den Torwart zu, doch statt selbst abzuschliessen legt er uneigennützig quer zu Schäble, der schon schwierigere Aufgaben meistern musste. Statt in der Folge auf 4:1 zu erhöhen, fing man sich den 3:2 Anschlusstreffer. S. Hornfeck verwandelte einen Freistoß ins Torwarteck (82.). Die letzten Minuten überstand der TSV Germania schadlos, weil Ebersdorf aus dem laufendem Spiel zu wenig einfiel. Mit 5 Siegen aus den letzten 5 Partien verabschiedet  man sich nun in die Winterpause. Aus Krölpaer Sicht bleibt zu hoffen, dass man die Rückrunde ansatzweise so erfolgreich gestalten kann wie die Hinrunde.

 

Tore: 1:0 Lindig (34.) , 1:1 D. Schilling ( 49. ), 2:1 Putensen ( 68. ), 3:1 Schäble (74.), 3:2 S. Hornfeck ( 82. )

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